| Das Menla Training |
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"Menla" ist ein Begriff aus dem Tibetischen und bedeutet soviel wie "Lehrer des Heilens" oder oft auch "Heilender Buddha" oder "Medizin Buddha" genannt. Dies ist eine authentische Tradition des Übens, die unsere Fähigkeit, uns selbst und andere zu heilen, erweckt und stärkt.
Zielgruppen der Fortbildung Das Training richtet sich an Personen aus Heil- und Pflegeberufen sowie an Personen, die chronisch Kranke umsorgen, aber auch an chronisch Kranke selbst; insbesondere an Menschen, die sich mit ganzem Herzen engagieren und die Tendenz haben, von ihren hohen Anforderungen an sich selbst überwältigt zu werden.
Folgende Teilnahmevoraussetzungen sollten erfüllt sein: TeilnehmerInnen sollten aktives Interesse daran haben, die Heiler-Patienten-Beziehung zu verbessern. Hierbei spielt sensible Arbeit mit Sprache und Körpersprache eine wesentliche Rolle. Eine vorherige medizinische bzw. pflegerische Ausbildung ist sehr erwünscht, aber keine Voraussetzung.
Folgende Fähigkeiten werden stufenweise trainiert: Die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen ein offenes Herz und einen klaren Geist zu bewahren. In der Fortbildung wird mit universellen, grundlegenden Techniken des Geistestrainings gearbeitet, die über 2500 Jahre in buddhistischen oder anderen spirituellen Traditionen entwickelt wurden. Hierzu gehören u. a. spezielle Meditationsformen, Achtsamkeitspraktiken, Wahrnehmungsübungen und kognitive Techniken. Das Training beinhaltet ferner Methoden mit prozeß artiger Erfahrungsorientierung. Es wird großer Wert auf die präzise Vermittlung kognitiver Techniken gelegt. Menla Training gliedert sich in zwei Seminarphasen: Phase I - Die Grundlage bereiten Seminar 1: Die verborgene Angst vor Gesundheit Wir beginnen damit, den Sinn für Balance zu entdecken. Er ist in jedem Menschen angelegt, aber zumeist verborgen. Zugang zu ihm finden wir durch vier Tore: Entfaltung von Wohlsein, Mitgefühl, prüfendes Erkennen und Vertrauen. Dabei erkennen wir auch (krankmachende) Gewohnheitsmuster, die uns daran hindern, die Verbindung aufzunehmen. Seminar 2: Das Herz des Heilens berühren Wir lernen Möglichkeiten kennen, mit dem eigenen Schmerz und der eigenen Angst umzugehen und entdecken unser Ausgrenzenwollen als Spirale des Leidens und die persönliche Empfindsamkeit als Triebkraft des Heilens. Dieses Wochenende ist besonders der persönlichen Erfahrung der Berührbarkeit gewidmet. Seminar 3: Die Bedrohung durch Kranksein Wir stellen uns den Tatsachen von Krankheit und Furcht und erforschen, vor dem Hintergrund kontemplativen Heilens, die ursächliche körperliche und seelische Dynamik des Krankwerdens in unserer persönlichen Geschichte. Dabei verwenden wir den erfahrbaren Anteil der drei LebensProzesse aus der tibetischen Heilkunde. Phase II - Den Weg beschreiten Seminar 4: Das Entdecken des Humors im Heilen Die Erfoschung der eigenen Lebensdynamik aus der Sicht des gegenwärtigen Moments nährt Intelligenz und Humor. Diese helfen uns, den Heilungsprozeß zu ergründen, so daß durch Achtsamkeit auf Empfinden unsere gesunden Aspekte hervortreten. Seminar 5: Das Hadern mit dem Körper Wir erkunden die Kraft und Tiefe des eigenen emotionalen Widerstandes. Dieser hindert uns, unser gewohntes Körperbild zu überprüfen und uns der elementaren psychosomatischen Täuschung des Krankseins zu stellen. Wir setzen einen Geistes-zustand frei, der tiefer reichende Fragen zulasst Seminar 6: Krankheit als Weg Jede Erkrankung bietet uns eine kostbare Gelegenheit, tiefere Einsicht in die eigene körperlich-geistige Verwirrung zu gewinnen. Diese Verwirrung mit humorvoller Klarheit zu akzeptieren, ist unsere Aufgabe. So verstärkt sich in uns die Gewissheit von Krankheit als Weg. Seminar 7: Die unermüdlichen Heiler Das abschließende Wochenende wird uns Überblick und praktischen Ratschlag geben, wie sich natürliche Balance in den Momenten unseres Alltags bewahren. |




